KUGELGELENKE

Kugelgelenke sind erforderlich

  • wenn die Kraft-Angriffspunkte am Probenkörper auf einer ebenen oder räumlichen Kurvenbahn wandern
  • wenn Fluchtungsfehler im Prüfaufbau nicht zu vermeiden sind
  • zum Schutze der Prüfzylinder vor auftretenden Querkräften und Biegemomenten

Die Kugelschalen sind so miteinander verspannt, dass die Kugel spielfrei und mit geringer Reibung bewegt werden kann. Deshalb eignen sich diese Gelenke zur Übertragung von Zugschwell-, Druckschwell- und Wechselbelastungen.

Aufbau und Funktion des CFM-Kugelgelenks mit Zentralgewinde

Das Kugelgelenk besteht aus zwei koaxial zueinander montierten, beschichteten Lagerschalen mit einer innen liegenden Kugel. Diese Kugel trägt einen Zapfen, der je nach Modell im Schwenkwinkel zwischen 15° und 25° aus der Mittellage in alle Richtungen schwenkbar ist. Der Zapfen kann – je nach Ausführung – mit Anschlusselementen für eine Koppelstange, die Kolbenstange oder den Zylinderfuß versehen werden.

CFM Kugelgelenke sind als wartungsarme Konstruktion ausgelegt. Die Minimierung des Spiels zwischen Kugel und Kugelhalbschalen erfolgt mittels eines zentralen Feingewindes wodurch ein gelegentliches Nachstellen einfach durchzuführen ist. In regelmäßigen Intervallen ist die Spielfreiheit gemäß Wartungshandbuch zu überprüfen.  

Kugelgelenke von CFM Schiller

Kugelgelenke von CFM Schiller

Kugelgelenk in der Anwendung

Kugelgelenk in der Anwendung